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Der Perro ist als mittelgroßer Hund in vielen Hundesportarten bestens aufgehoben und bekommt hier eine ganz besondere Aufgabe.

 

Da er ursprünglich als Arbeitshund gezüchtet wurde ist es nicht schlecht sich schon mal im Vorfeld über Beschäftigungsmöglichkeiten zu informieren, wobei das Interesse am Sport bzw. am Hundetraining oft auch erst mit dem Hund selbst kommt.


Auch wenn es eine Rasse ist, so ist doch zum Glück jeder Perro individuell und zeigt auch gewisse Vorlieben was „seine Freizeitbeschäftigung“ angeht.


 

In den Hundeschulen hierzulande findet man vorrangig die Hundesportarten Agility, Turnierhundsport, Obedience, Flyball und Dogdance.

Aber gerade im und am Wasser fühlt sich der Perro unheimlich wohl (komisch…woher das wohl kommen mag…) und durch den längeren Rücken kann er oft im hohen Tempo traben und ist somit auch für kleinere Radtouren oder als Reitbegleithund besonders geeignet. 



 

Durch seine feine Nase ist auch das Mantrailing oder die Rettungshundearbeit eine zeitintensive aber gute und brauchbare Aufgabe für den Perro.

Hier noch ein kleiner Abriss der Freizeitbeschäftigungen, die von unseren Vereinsperros praktiziert werden.

 

 

 

Agility

Mehrere Hürden und Geräte wie ein Slalom, Reifen, Wippe, Laufsteg und A-Wand bilden einen Parcours, der bei jedem Lauf unterschiedlich zusammengesetzt ist. Der Hundeführer lernt, wie er seinen Hund geschickt und möglichst schnell durch den Parcours führt ohne dass der Hund Fehler macht oder ein falsches Hindernis nimmt.

Eine rasant schnelle und aufregende Sportart, die durch den FCI betreut weltweit praktiziert wird. Somit gibt es auch Weltmeisterschaften, seit einigen Jahren laufen Perros für die spanischen und finnischen Teams auf der WM.

 

Turnierhundsport

Geländeläufe über 2000m und 5000m, ein Hindernislauf und der Vierkampf sind die Basiselemente des THS. Die Hindernisbahn besteht aus 8 Hindernissen, die auf 75m hintereinander aufgereiht sind. Die Anordnung der Hindernisse ändert sich nie. Im Vierkampf muss man neben dieser Hindernisbahn noch eine Gehorsamsübung, einen Dreisprung und einen Slalom laufen. Auch ein Staffellauf (CSC genannt), bestehend aus Drei Teams gehört noch zum THS. Gerade dieser, oft am Ende eines Wettkampftages stattfindende Lauf, ist äußerst spannend anzuschauen. Den Turnierhundsport gibt es zurzeit nur national.

Das Gute daran ist– vor allem für die eigene Gesundheit – es ist ein Teamsport – also Hund und Herr (oder Frau) müssen den Parcours überwinden und das möglichst gleichzeitig! Ja, da wird’s sportlich…

 

Obedience

Obedience ist eine recht junge Sportart, die aus Großbritannien stammt und nach und nach auch immer populärer in Deutschland wird. Übersetzt bedeutet Obedience soviel wie „Gehorsam“ und nicht zu unrecht wird diese Sportart oft als hohe Kunst der Unterordnung bezeichnet. Beim Obedience kommt es besonders auf die freudige und exakte Ausführung der Übung an; die Perfektion ist das Ziel für das Mensch- Hund Team. Und dabei soll die gemeinsame Arbeit offensichtlich Freude bereiten. Hier werden Fußarbeit, Apportieren, Geruchsidentifikation, Distanzkontrolle (Positionswechsel Sitz-Steh-Platz) und vieles mehr gezeigt.

 

Flyball

Tempo, Springvermögen und Apportieren stehen im Vordergrund dieser Möglichkeit seinen Hund zu beschäftigen. Ein Mannschaftssport in der die Hunde hintereinander über 4 Hürden springen müssen, einen Mechanismus an der Flyballbox auslösen und den sich darin befindlichen Ball zurück über die 4 Hürden apportieren. Der Hundeführer bleibt an der Start-/Ziellinie stehen, der Hund lernt den Weg alleine zu überwinden. Ist durchaus ausbaufähig und auch mit Agility zu verbinden – in dieser Art, allerdings im Moment wenigstens einzig nur als Spaß an der Freude zu sehen – nennt sich dann Flygilityabout


Dogdance

Eine Mischung aus Fußarbeit und erlernten Tricks, besonders charmant zur Musik choreographiert. Besonders freudig soll der Hund hier mit seinem Menschen zusammenarbeiten, so dass es aussieht als tanzen die Zwei zusammen. Besonders toll an dieser Beschäftigung… man brauch keine Geräte, keinen Hundeplatz, man kann einfach mal zwischendurch auf dem Spaziergang oder im Wohnzimmer üben und beschäftigen.

 

 

 Trickdog

Mit Pfote geben fängt es an und mit Skatebordfahren hörts dann immer noch nicht auf – Es gibt die tollsten Tricks die Hunde lernen können und es ist eine tolle Beschäftigung für junge Hunde – alte Hunde sowie junge und jungebliebene Herrchens Frauchens.Inzwischen gibt es in manchen Hundeschulen extraTrickdog Trainings und wirklich gute Bücher für die vielleicht nicht ganz so sinnvolle aber richtig spaßbringende Beschäftigung für Mensch und Hund.

 



Treibball

Eine noch relativ neue Hundesportart, entwickelt von Jan Nijboer. Treibball fordert den Hund nicht nur körperlich, sondern auch geistig, da es auf  Zusammenarbeit zwischen Mensch und Hund ankommt. Eine funktionierende Kommunikation ist Voraussetzung!
Trainiert wird mit acht handelsüblichen Gymnastikbällen und einem Tor, die Hunde lernen die Bälle ins Tor zu „treiben. Das Treiben kann durch Varianten, wie z. B. die Bälle um ein Hindernis herumtreiben, oder suchen eines bestimmten Balles abwechslungsreich variiert werden. Auch die Arbeit mit zwei Hunden an der Ball-Herde ist möglich, eine schöne Sportvariante um den „Hütehund“ zu beschäftigen.