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Allergie

Der Perro und die Allergie


In letzter Zeit wird immer wieder die Frage „Ist der Perro nicht ein Allergikerhund?“ an uns Züchter und Perrobesitzer herangetragen.

Ist natürlich eine ganz logische Frage, da der „Spanische Wasserhund“ mit dem Präsidentenhund „Bo“ einem Portugiesischem Wasserhund verwandt ist, der ja auch aus diesem Grund ausgesucht wurde und die Medien über den allergiefreundlichen Hund berichtet haben.

Genauso wird ja auch für den „Labradoodle“, ein Mischling aus Pudel und Labrador, geworben.


Allerdings ist es in Wirklichkeit nicht ganz so einfach mit dem Hund und der Allergie.

Der Perro hat keinen Fellwechsel, die Haare wachsen immer weiter und werden von Zeit zu  Zeit abgeschoren. Dennoch hat der Perro natürlich auch Hautschuppen und Speichel die allergische Reaktionen auslösen können.

Viele Menschen, die allergisch auf Hunde reagieren haben auch noch eine Pollenallergie oder Heuschnupfen.

Hier muss man sich vorab bewusst machen, dass in dem langen lockigen Fell, dass ja nicht gebürstet wird, gerne mal Pollen hängen bleiben, gerade wenn der Perro mit langem Fell im Sommer durch die Wiesen läuft.

Also….klar können wir verstehen, dass man nur ungern auf den Hund als Begleiter verzichten möchte. Aber es reicht nicht einmal kurz bei einem Züchter vorbeizuschauen und zu testen ob man reagiert.

Die Perros untereinander haben, obwohl es eine Rasse ist, unterschiedliche Fellqualität und Felldichte, mehr oder weniger Unterwolle. Genau das kann unter Umständen schon dazu führen, dass eine Person dann doch plötzlich auf einen Perro reagiert.

 

Hier müssen Interessenten doch eine ganze Zeit in Anspruch nehmen und sich in Geduld üben, um möglichst lange und viel zu testen.

Wir und bestimmt auch die Interessenten wollen auf keinen Fall, dass ein kleiner Welpe, der sich gerade an seine neue Familie gewöhnt hat, wieder aus seinem Umfeld gerissen wird und eine neue Familie gesucht werden muss.